Dinge, die in eine wissenschaftliche Arbeit gehören.
Während ich für die Magisterarbeit den Großteil meiner Tage in der Uni-Bibliothek verbringe, fallen mir ständig Dinge auf, die ich unbedingt in die Arbeit einbringen will. Das sind – bei aller wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit, die eine solche Arbeit benötigt – nicht immer ganz ernst gemeinte Sachen. Aber ein wenig Spaß darf ja zumindest unterschwellig auch sein
Zunächst einmal gibt es bereits eine Liste von Wörtern, die ich auf jeden Fall unterbringen werde. Sie wird immer weiter befüllt, über wertvolle Hinweise in den Kommentaren bin ich jederzeit dankbar. Wichtig für die Aufnahme in die Liste: Es müssen schlaue Wörter sein, die sich unglaublich elaboriert (schon wieder eins!) anhören. Zwar findet man diese häufig in Texten, die bis auf diese Wörter inhaltlich nicht viel zu bieten haben – aber das sollte nicht davon abhalten, sie auch in einer „vernünftigen” Arbeit zu verwenden. Buzzwords zählen nicht. Hier mal die bisherige Sammlung:
- iterativ
- ceteris paribus
- indifferent
- etymologisch
- Konkordanz
- Konnotation
- Allokation
- exponiert
- diametral
- Terminus
- eskalierend (zum Thema – haha – Themenkarrieren)
- klassifizieren
- adaptieren
- elaboriert
Da sind einige dabei, die relativ herkömmlich erscheinen. Aber ich möchte sie nicht vergessen, daher notiere ich sie lieber
Dann gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die man lieber nur unterschwellig in die Arbeit einbringen sollte – ansonsten wird es nicht nur schnell unwissenschaftlich, sondern vielleicht sogar lächerlich. Dennoch werde ich mit aller Gewalt versuchen, die folgenden Punkte in der Arbeit unterzubringen:
- Ein Zitat von Seite 404.
- Ein Verweis auf icanhascheezburger.com
- Diverse Danksagungen – na gut, das ist keine Kunst…
- Ich werde das Cluetrain Manifest zitieren.
- Sollte mir ein passender Tweet unterkommen, werde ich ihn an einer ansprechenden Stelle als Beispiel platzieren.
Diese Liste ist noch sehr kurz – auf seltsame Wörter und Formulierungen habe ich jetzt mal verzichtet. Den Spaß kann man sich vielleicht in Referaten, Hausarbeiten oder sonstigen im Rückblick eher irrelevanten Uni-Arbeiten erlauben. Die Magisterarbeit ist mir dafür aber zu „schade”.
Sollte jemand noch gute Wörter oder eine gute Idee für unterschwelligen Humor haben, der die Arbeit nicht ad absurdum (HA!) führt, dann immer rein damit in die Kommentare!
Übrigens freue ich mich immer über Klicks auf das kleine Herzchen hier unten – das habe ich auch extra hier hin verschoben, damit ihr am Beitragsende direkt klicken könnt. Ich pack den Zaunpfahl dann mal wieder ein…
