Zeugs.
Es fehlen noch zwei Tage re:publica-Rückblick. Da hab ich schon einiges zusammengetippt, komme aber grad nicht dazu, die entsprechenden Videos & Bilder zusammenzusuchen. Also gibt’s mal schnell ne kurze Liste mit lesenswerten Links. Es schreiben nämlich wie gewohnt schlaue Leute schlaue Sachen ins Internetz & das darf man ruhig mal erwähnen.
- Erstmal offline: Am Rosenthaler Platz in Berlin haben offensichtlich ein paar Leute vor an der Ampel wartenden Autos abwaschbare, biologisch abbaubare Farbe verschüttet. Auto = Pinsel, Kreuzung = bunt. Großartig. Mehr Infos & Links gibt’s bei urbanshit.
- Beim Freitag schreibt Eva-Maria Schnurr schlaue Dinge zum Leistungsschutzgesetz:
Aber ein Leistungsschutzrecht für Verlage geht das Problem so wirksam an wie Homöopathie eine Blinddarmentzündung. Denn die derzeitige Medienkrise ist im Kern eine Legitimationskrise des Journalismus. Es ist Verlagen und Journalisten in den vergangenen Jahren nicht gelungen, deutlich zu machen, was Journalismus leistet, was die Netzöffentlichkeit nicht kann und warum das einen Wert hat. Ein Leistungsschutzrecht würde dieses Problem nicht lösen, sondern höchstens ein paar Jahre überdecken.
- Während das Medien-Ökonomie-Blog mal die (durch geringe Teilnehmerzahlen bedingten) Verdienste deutscher Seiten beim Online-Bezahlsystem kachingle beleuchtet, bittet Olaf Kolbrück (vor allem) Lokaljournalisten an die digitale Theke, denn:
Die Präsenz an der digitalen Theken erhöht nebenbei auch die Erreichbarkeit für Leser, senkt Hemmschwellen, kürzt Wege ab.
- Und weil sich so viele Leute gerade Gedanken über den Journalismus, seine Zukunft und alles, was so drumherum passiert, machen: Christian Jakubetz bemängelt die momentane Fixierung auf Gadgets etc. – also alles, was eigentlich gar nicht ursprünglich mit Journalismus an sich zu tun hat. Dabei hat er sicherlich recht – aber dass so gar keine Diskussion um Journalismus stattfindet sehe ich nicht so (siehe oben…).
- Ach ja: Ich suche eine Wohnung / WG in Hamburg. Tipps gerne gesehen