Herr Bertling.

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Sparpläne der Bundesregierung: Christlich (?) Demokratische Union

Zeit Online:

Die schwarz-gelbe Koali­tion wird vor allem die Sozi­al­aus­gaben kürzen. Gleich mehr­fach trifft es dabei die Bezieher von Hartz IV. Künftig sollen sie keinen Zuschlag mehr bekommen, wenn sie vom Arbeits­lo­sen­geld I in das deut­lich nied­ri­gere Arbeits­lo­sen­geld II rut­schen. […] Strei­chen will die Regie­rung zudem die Zuschüsse zur Ren­ten­ver­si­che­rung für Hartz-IV-Empfänger. […] Gestri­chen wird auch das Eltern­geld für Hartz-IV-Empfänger. […] Auf Wider­stand wird auch das Vor­haben treffen, die Zuschüsse zu den Heiz­kosten der rund 880.000 Wohn­geld­emp­fänger zu strei­chen. […] Eben­falls zahlen sollen die Banken. In wel­cher Form ist aller­dings noch unklar. […] Im Spar­plan ver­an­schlagt ist die Ban­ken­be­tei­li­gung mit zwei Mil­li­arden Euro pro Jahr schon jetzt. Ob das Geld wirk­lich fließen wird, ist ange­sichts des inter­na­tio­nalen Wider­stands gegen die Steuer mehr als unge­wiss. Gleich­falls offen ist, ob es gelingt, die Ener­gie­un­ter­nehmen zur Kasse zu bitten.

Psalm 72,12 – 13:

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, den Armen und den, der keinen Helfer hat. Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwa­chen, er rettet das Leben der Armen.

Mk 10, 21 – 25:

Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, ver­kaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen blei­benden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Ver­mögen. Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Men­schen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Rei­cher in das Reich Gottes gelangt.

Noch Fragen?

Mit diesem Artikel möchte ich keine Dis­kus­sion über die Sinn­haf­tig­keit christ­li­cher Prin­zi­pien oder die Tren­nung von Kirche & Staat beginnen. Ich finde aber, dass eine Partei, die in ihrem Namen das Wort „christ­lich” trägt, sich an die Grund­sätze des christ­li­chen Glau­bens halten sollte.

08.06.10

Politik