<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: #hierbrenntgarnix</title>
	<atom:link href="http://herrbertling.de/politik/hierbrenntgarnix/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://herrbertling.de/politik/hierbrenntgarnix</link>
	<description>Musik. Politik. Dinge.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 14 Jan 2012 19:13:04 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: patrick seele</title>
		<link>http://herrbertling.de/politik/hierbrenntgarnix#comment-94</link>
		<dc:creator>patrick seele</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:17:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bertdesign.de/?p=410#comment-94</guid>
		<description>Das Letzte zuerst:
Der zweite Kommentar, den ich unter dem Blogeintrag http://bertdesign.de/netzleben/was-passieren-kann-wenn-man-sich-kooperativ-verhaelt#comment-92 geschrieben hatte, bezog sich auch auf diesen, denn dort stellst Du die (rhetorische) Frage &quot;In was für einem Land leben wir eigent­lich?&quot; und schließt an mit &quot;Unfassbar.&quot; Du sprichst sogar von den &quot;Mühlen des Systems&quot; und entschuldigst dich direkt danach dafür. Woher kommt dort in deinem Kommentar diese &quot;aufgesetzte Dramatik&quot;? : )
Darauf wollte ich mit meinem Kommentar hinweisen...

Zum Rest:
Vielleicht hast Du keine Konsumentenhaltung eingenommen, aber für eine aktive Beteiligung, das entnehme ich deinen Aussagen, hattest du auf Grund deiner Magisterarbeit keine Zeit. Das verstehe ich vollkommen und ich verstehe auch, warum sich viele andere nicht die Zeit nehmen. Sie können es sich nicht leisten! Kann ich es mir leisten im AudiMax Münster mehrere Tage zu verbringen? Eigentlich nicht. Das Leben ist halt unfair...

Der von Dir angesprochene Hochschultag (HIT) war am Donnerstag. Die Zusammenarbeit mit den Dozenten, die den Raum zusammen mit den Studierenden und SchülerInnen nutzten, verlief gut. Insofern hätte es auch nach deinem Verständnis keine zwangläufige Notwendigkeit gegeben, den Hörsaal am Freitag Morgen räumen zu lassen?

Legi­ti­ma­tion / Rück­halt:
&quot;Was sol­len Sprü­che wie „So lange wir in einer kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft leben, brau­chen wir diese Kaf­fee­kasse” denn sonst als Ein­druck ver­mit­teln?&quot; - Ironie, nehme ich an?
&quot;Systemkritik&quot; (sorry für den Aus­druck…) geht immer Hand in Hand mit mehr oder weniger beißenden humoristischen Einlagen. Aber so lange die Auslagen noch für die meisten erschwinglich sind, muss man darüber natürlich nicht lachen... ; )

Um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass das Gefasel von &quot;Langhaarigen&quot;, die &quot;mal wieder eine Dusche brauchen&quot; und sich &quot;Arbeit suchen sollen&quot;, wie es in einigen Kommentaren unter den Online-Meldungen daher kommt repräsentativ ist. Ich halte es für dumpfe Stimmungsmache die eigentlich keinem weh tut. Sie werden höchsten dadurch geadelt, wenn sie in einem Blog wie diesem als Beleg für eine &quot;Außenwirkung&quot; gehandelt werden.

Ich behaupte nicht, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Ich gebe nur die &quot;Außenwirkung&quot; wieder...

Wenn die &quot;Orga-Gruppe&quot; (ich gehe mal davon aus, dass wir damit die Menschen meinen, die sich regelmäßig, freiweillig und offen Treffen und bisher die Koordinierungsarbeit zwischen SchülerInnen und Studierenden, dem bundesweiten Netzwerk und der eigenen Hochschule geleistet haben) des Bildungsstreik keinen größeren Anteil an der Debatte gehabt hätte, dann würde ihr das wohl mindestens genau so zum Nachteil ausgelegt werden. Kritik an der &quot;Redeleitung&quot; ist Standard bei solchen Veranstaltungen und ist sicher auch berechtigt, aber in der hier vorgetragenen Form vollkommen abwegig. Zumal die &quot;Redeleitung&quot; jederzeit, jedem und jeder offen Stand und es ansonsten auch in den kleineren Arbeitsgruppen Möglichkeiten gegeben hätte, seine oder ihre Kritik zu äußern. 
Ich meinte im übrigen nicht, dass der Kommentator mit seinem Kommentar eine Radikalisierung einforderte, sondern dass die Kritik, die er ausdrückt, aus genau der entgegengesetzten Richtung kommt. Eine Richtung, die Du hier als &quot;linke Träumerei&quot; bezeichnest. Ich halte es für unredlich auf der einen Seite die angebliche &quot;Außenwirkung&quot; zu kritisieren, auf der anderen Seite aber aus dem Kontext gerissene Zitate zu präsentieren, ohne den Hintergrund zu schildern.

Fazit:
&quot;Weil ich einige unbe­queme Fra­gen auf­werfe &amp; kri­ti­siere, arbeite ich dage­gen? Ist es also dann doch nicht so ganz basis­de­mo­kra­tisch, wenn mal jemand dar­auf hin­weist, dass in Müns­ter der große Rück­halt fehlt?&quot;

Ich finde das du an zu vielen Stellen verkürzt und ein verzerrtes Bild wiedergibst. Das ist meine Meinung. Das hat mit Münsteraner Basisdemokratie in diesem Blog-Umfeld wenig zu tun.
Wenn ich feststelle, dass dein Kommentar gegen unseren Protest arbeitet (vielleicht willst du es ja nicht, aber dein Kommentar tut es meiner Meinung), dann solltest du daraus keine Situation konstruieren, die behauptet, dass kritische Fragen nicht möglich und basisdemokratisches Engagement nicht gewünscht seien. 

Und entschuldige bitte, wenn dies zunächst mein letzter Kommentar ist. Das hängt natürlich zum einen mit meiner dringend notwendigen Nachholarbeit in Sachen Boden­haf­tung, Abge­klärt­heit und Kon­zen­tra­tion zusammen, zum anderen fordern die Umstände mich anderswo heraus.

Mit besten Grüßen,
P


PS: http://www.petitiononline.com/rektorat/petition.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Letzte zuerst:<br />
Der zweite Kommentar, den ich unter dem Blogeintrag <a href="http://bertdesign.de/netzleben/was-passieren-kann-wenn-man-sich-kooperativ-verhaelt#comment-92">http://bertdesign.de/netzleben/was-passieren-kann-wenn-man-sich-kooperativ-verhaelt#comment-92</a> geschrieben hatte, bezog sich auch auf diesen, denn dort stellst Du die (rhetorische) Frage „In was für einem Land leben wir eigent­lich?” und schließt an mit „Unfassbar.” Du sprichst sogar von den „Mühlen des Systems” und entschuldigst dich direkt danach dafür. Woher kommt dort in deinem Kommentar diese „aufgesetzte Dramatik”? : )<br />
Darauf wollte ich mit meinem Kommentar hinweisen…</p>
<p>Zum Rest:<br />
Vielleicht hast Du keine Konsumentenhaltung eingenommen, aber für eine aktive Beteiligung, das entnehme ich deinen Aussagen, hattest du auf Grund deiner Magisterarbeit keine Zeit. Das verstehe ich vollkommen und ich verstehe auch, warum sich viele andere nicht die Zeit nehmen. Sie können es sich nicht leisten! Kann ich es mir leisten im AudiMax Münster mehrere Tage zu verbringen? Eigentlich nicht. Das Leben ist halt unfair…</p>
<p>Der von Dir angesprochene Hochschultag (HIT) war am Donnerstag. Die Zusammenarbeit mit den Dozenten, die den Raum zusammen mit den Studierenden und SchülerInnen nutzten, verlief gut. Insofern hätte es auch nach deinem Verständnis keine zwangläufige Notwendigkeit gegeben, den Hörsaal am Freitag Morgen räumen zu lassen?</p>
<p>Legi­ti­ma­tion / Rück­halt:<br />
„Was sol­len Sprü­che wie „So lange wir in einer kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft leben, brau­chen wir diese Kaf­fee­kasse” denn sonst als Ein­druck ver­mit­teln?” — Ironie, nehme ich an?<br />
„Systemkritik” (sorry für den Aus­druck…) geht immer Hand in Hand mit mehr oder weniger beißenden humoristischen Einlagen. Aber so lange die Auslagen noch für die meisten erschwinglich sind, muss man darüber natürlich nicht lachen… ; )</p>
<p>Um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass das Gefasel von „Langhaarigen”, die „mal wieder eine Dusche brauchen” und sich „Arbeit suchen sollen”, wie es in einigen Kommentaren unter den Online-Meldungen daher kommt repräsentativ ist. Ich halte es für dumpfe Stimmungsmache die eigentlich keinem weh tut. Sie werden höchsten dadurch geadelt, wenn sie in einem Blog wie diesem als Beleg für eine „Außenwirkung” gehandelt werden.</p>
<p>Ich behaupte nicht, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Ich gebe nur die „Außenwirkung” wieder…</p>
<p>Wenn die „Orga-Gruppe” (ich gehe mal davon aus, dass wir damit die Menschen meinen, die sich regelmäßig, freiweillig und offen Treffen und bisher die Koordinierungsarbeit zwischen SchülerInnen und Studierenden, dem bundesweiten Netzwerk und der eigenen Hochschule geleistet haben) des Bildungsstreik keinen größeren Anteil an der Debatte gehabt hätte, dann würde ihr das wohl mindestens genau so zum Nachteil ausgelegt werden. Kritik an der „Redeleitung” ist Standard bei solchen Veranstaltungen und ist sicher auch berechtigt, aber in der hier vorgetragenen Form vollkommen abwegig. Zumal die „Redeleitung” jederzeit, jedem und jeder offen Stand und es ansonsten auch in den kleineren Arbeitsgruppen Möglichkeiten gegeben hätte, seine oder ihre Kritik zu äußern.<br />
Ich meinte im übrigen nicht, dass der Kommentator mit seinem Kommentar eine Radikalisierung einforderte, sondern dass die Kritik, die er ausdrückt, aus genau der entgegengesetzten Richtung kommt. Eine Richtung, die Du hier als „linke Träumerei” bezeichnest. Ich halte es für unredlich auf der einen Seite die angebliche „Außenwirkung” zu kritisieren, auf der anderen Seite aber aus dem Kontext gerissene Zitate zu präsentieren, ohne den Hintergrund zu schildern.</p>
<p>Fazit:<br />
„Weil ich einige unbe­queme Fra­gen auf­werfe &amp; kri­ti­siere, arbeite ich dage­gen? Ist es also dann doch nicht so ganz basis­de­mo­kra­tisch, wenn mal jemand dar­auf hin­weist, dass in Müns­ter der große Rück­halt fehlt?”</p>
<p>Ich finde das du an zu vielen Stellen verkürzt und ein verzerrtes Bild wiedergibst. Das ist meine Meinung. Das hat mit Münsteraner Basisdemokratie in diesem Blog-Umfeld wenig zu tun.<br />
Wenn ich feststelle, dass dein Kommentar gegen unseren Protest arbeitet (vielleicht willst du es ja nicht, aber dein Kommentar tut es meiner Meinung), dann solltest du daraus keine Situation konstruieren, die behauptet, dass kritische Fragen nicht möglich und basisdemokratisches Engagement nicht gewünscht seien. </p>
<p>Und entschuldige bitte, wenn dies zunächst mein letzter Kommentar ist. Das hängt natürlich zum einen mit meiner dringend notwendigen Nachholarbeit in Sachen Boden­haf­tung, Abge­klärt­heit und Kon­zen­tra­tion zusammen, zum anderen fordern die Umstände mich anderswo heraus.</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
P</p>
<p>PS: <a href="http://www.petitiononline.com/rektorat/petition.html">http://www.petitiononline.com/rektorat/petition.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://herrbertling.de/politik/hierbrenntgarnix#comment-93</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:29:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bertdesign.de/?p=410#comment-93</guid>
		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-91&quot;&gt;Patrick Seele&lt;/a&gt;: Hi Patrick! Zunächst ein mal: Herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Bevor ich ins Detail gehe: Ich habe deinen zweiten Kommentar mal unter dem hier zunächst aufgeführten ergänzt. Der stand – soweit ich es nachvollziehen konnte – unter einem weiteren, thematisch unpassenden Artikel &amp; gehört wohl eher hier hin!

Kommen wir zum Inhalt:
Ich habe keineswegs mit einer &quot;Konsumhaltung&quot; Platz genommen, sondern aus anderen Gründen: Zum einen bin ich Magisterstudent, dementsprechend nicht nur bald mit dem Studium durch, sondern auch kaum von den Problemen betroffen. Und habe momentan schlicht keine Zeit, mich für einen Protest zu engagieren. Aber bevor ich über eine solche Aktion schreibe, urteile oder was auch immer, mache ich mir doch gerne selbst ein Bild der Lage. Und bei dieser Betrachtung hat sich mir eben dieses Bild geboten.

Die Raumwahl ist für mich eher ein untergeordnetes Problem – dennoch bin ich sicher: Im H1 wäre der Protest noch weitaus eher beendet worden. Das Ersatz-Problem würde ich jetzt mal auf den Hochschultag beziehen, nicht auf das generelle Raumangebot der Uni!?

Legitimation / Rückhalt:
Natürlich sollen &amp; müssen Minderheiten ihre Interessen artikulieren &amp; auf sich aufmerksam machen. Aber es gibt hier für mich zwei Hauptprobleme: Du sprichst davon, Solidarität mit den österreichischen Studenten zu zeigen. Klar, absolut! Die Besetzungen haben bei weitem mehr Aufmerksamkeit verdient – genauso die Diskussion um Bildung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es in Münster extrem schwierig ist, Studenten für solche Maßnahmen zu bewegen. Bei der Bildungsstreik-Demo (an der ich auch teilgenommen habe!) waren größtenteils Schüler anwesend. Und die Wahlbeteiligung an Wahlen zum Studierendenparlament sind seit jeher äußerst niedrig. Mitverantwortung ist vielen Studenten offenbar so egal, dass sie noch nicht mal an einer der überall anzutreffenden Wahlkabinen halten…

Du sprichst zudem vom (schönen) Bild der Handpuppen, die bei Bedarf schwarz &amp; weiß noch mal erklären. Glaub mir, ich sehe das nicht so. Aber jeder Journalist, der im Saal war, bekommt dieses Bild vermittelt. Was sollen Sprüche wie &quot;So lange wir in einer kapitalistischen Gesellschaft leben, brauchen wir diese Kaffeekasse&quot; denn sonst als Eindruck vermitteln? Für den ganz harten Realitätsabgleich genügt ansonsten ein Blick in die Kommentare der WN. Die sind – klar – teils sehr konservativ, radikal &amp; unmöglich. Zeichnen aber ein Bild dessen, was &quot;draußen&quot; ankommt.

Rhetorik etc
Ich kann gerade den Zusammenhang zwischen &quot;öffentlichem digitalem Raum zur Diskussion&quot; und dem angeblich rechtsfreien Internet nicht herstellen… und bevor du von rechtsfreiem Internet sprichst: Google bitte mal beispielsweise &quot;Jako&quot; und &quot;Jack Wolfskin&quot;. Das sind nur zwei Beispiele, wie im Netz Recht durchgesetzt wird (bzw. versucht wird, das durchzusetzen). Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Ob  der von mir zitierte Kommentator mit seinem Kommentar Radikalisierung erreichen wollte, ist für mich erstmal unerheblich, denn er spricht das Kernproblem an, das auch ich so wahrgenommen habe: Die Orga-Gruppe des Bildungsstreiks dominiert die Debatte.

Fazit:
Weil ich einige unbequeme Fragen aufwerfe &amp; kritisiere, arbeite ich dagegen? Ist es also dann doch nicht so ganz basisdemokratisch, wenn mal jemand darauf hinweist, dass in Münster der große Rückhalt fehlt?

Wie du sicher weißt, ist ja das Nicht-Beantworten das Lustige an rhetorischen Fragen. Dennoch ein kleiner Service: Wir leben in einer freien Demokratie, die Rede- und Meinungsfreiheit (zumindest zu diesem Thema…) garantiert. Da jetzt dramatisch von einem der wenigen Räume zu sprechen, in dem man offen und demokratisch über Bildungspolitik sprechen kann, halte ich einfach für vollkommen überzogen.

Ein wenig mehr Bodenhaftung, Abgeklärtheit und Konzentration auf Inhalte würde der Debatte meiner Meinung nach extrem gut tun – und diese auch für zurückhaltende Studenten interessant machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-91">Patrick Seele</a>: Hi Patrick! Zunächst ein mal: Herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Bevor ich ins Detail gehe: Ich habe deinen zweiten Kommentar mal unter dem hier zunächst aufgeführten ergänzt. Der stand – soweit ich es nachvollziehen konnte – unter einem weiteren, thematisch unpassenden Artikel &amp; gehört wohl eher hier hin!</p>
<p>Kommen wir zum Inhalt:<br />
Ich habe keineswegs mit einer „Konsumhaltung” Platz genommen, sondern aus anderen Gründen: Zum einen bin ich Magisterstudent, dementsprechend nicht nur bald mit dem Studium durch, sondern auch kaum von den Problemen betroffen. Und habe momentan schlicht keine Zeit, mich für einen Protest zu engagieren. Aber bevor ich über eine solche Aktion schreibe, urteile oder was auch immer, mache ich mir doch gerne selbst ein Bild der Lage. Und bei dieser Betrachtung hat sich mir eben dieses Bild geboten.</p>
<p>Die Raumwahl ist für mich eher ein untergeordnetes Problem – dennoch bin ich sicher: Im H1 wäre der Protest noch weitaus eher beendet worden. Das Ersatz-Problem würde ich jetzt mal auf den Hochschultag beziehen, nicht auf das generelle Raumangebot der Uni!?</p>
<p>Legitimation / Rückhalt:<br />
Natürlich sollen &amp; müssen Minderheiten ihre Interessen artikulieren &amp; auf sich aufmerksam machen. Aber es gibt hier für mich zwei Hauptprobleme: Du sprichst davon, Solidarität mit den österreichischen Studenten zu zeigen. Klar, absolut! Die Besetzungen haben bei weitem mehr Aufmerksamkeit verdient – genauso die Diskussion um Bildung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es in Münster extrem schwierig ist, Studenten für solche Maßnahmen zu bewegen. Bei der Bildungsstreik-Demo (an der ich auch teilgenommen habe!) waren größtenteils Schüler anwesend. Und die Wahlbeteiligung an Wahlen zum Studierendenparlament sind seit jeher äußerst niedrig. Mitverantwortung ist vielen Studenten offenbar so egal, dass sie noch nicht mal an einer der überall anzutreffenden Wahlkabinen halten…</p>
<p>Du sprichst zudem vom (schönen) Bild der Handpuppen, die bei Bedarf schwarz &amp; weiß noch mal erklären. Glaub mir, ich sehe das nicht so. Aber jeder Journalist, der im Saal war, bekommt dieses Bild vermittelt. Was sollen Sprüche wie „So lange wir in einer kapitalistischen Gesellschaft leben, brauchen wir diese Kaffeekasse” denn sonst als Eindruck vermitteln? Für den ganz harten Realitätsabgleich genügt ansonsten ein Blick in die Kommentare der WN. Die sind – klar – teils sehr konservativ, radikal &amp; unmöglich. Zeichnen aber ein Bild dessen, was „draußen” ankommt.</p>
<p>Rhetorik etc<br />
Ich kann gerade den Zusammenhang zwischen „öffentlichem digitalem Raum zur Diskussion” und dem angeblich rechtsfreien Internet nicht herstellen… und bevor du von rechtsfreiem Internet sprichst: Google bitte mal beispielsweise „Jako” und „Jack Wolfskin”. Das sind nur zwei Beispiele, wie im Netz Recht durchgesetzt wird (bzw. versucht wird, das durchzusetzen). Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.<br />
Ob  der von mir zitierte Kommentator mit seinem Kommentar Radikalisierung erreichen wollte, ist für mich erstmal unerheblich, denn er spricht das Kernproblem an, das auch ich so wahrgenommen habe: Die Orga-Gruppe des Bildungsstreiks dominiert die Debatte.</p>
<p>Fazit:<br />
Weil ich einige unbequeme Fragen aufwerfe &amp; kritisiere, arbeite ich dagegen? Ist es also dann doch nicht so ganz basisdemokratisch, wenn mal jemand darauf hinweist, dass in Münster der große Rückhalt fehlt?</p>
<p>Wie du sicher weißt, ist ja das Nicht-Beantworten das Lustige an rhetorischen Fragen. Dennoch ein kleiner Service: Wir leben in einer freien Demokratie, die Rede– und Meinungsfreiheit (zumindest zu diesem Thema…) garantiert. Da jetzt dramatisch von einem der wenigen Räume zu sprechen, in dem man offen und demokratisch über Bildungspolitik sprechen kann, halte ich einfach für vollkommen überzogen.</p>
<p>Ein wenig mehr Bodenhaftung, Abgeklärtheit und Konzentration auf Inhalte würde der Debatte meiner Meinung nach extrem gut tun – und diese auch für zurückhaltende Studenten interessant machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Seele</title>
		<link>http://herrbertling.de/politik/hierbrenntgarnix#comment-91</link>
		<dc:creator>Patrick Seele</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 17:28:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bertdesign.de/?p=410#comment-91</guid>
		<description>Ich möchte anhand von Stichworten auf Teile deines Beitrages eingehen:


Zum Zitat  &quot;So rich­tig viel scheint im Audi­max nicht mehr los zu sein.&quot;:

Dieser Eindruck konnte nach der anfänglichen &quot;Diskussion&quot; entstehen, die sich durch die selbstgerechte, passiv-agressive Haltung der Universitätsleitung nur sehr zäh entwickelte und daher berechtigterweise unterbrochen wurde. Und wenn man mit einer Konsumentenhaltung hinter den Pulten platz nahm. Wer sich jedoch aktiv einbrachte, war schnell in einer der provisorischen Arbeitsgruppen, die das notwendigste Taten um die Organisation der Besetzung zu koordinieren und vor allem andere Studierende zu informieren und zu mobilisieren, damit also mehr Menschen auf diese neue Situation reagieren konnten. Es werden sicherlich noch Analysen des Besetzungsprozesses folgen, die dabei auch manche organisatorische Mängel entdecken, aber hierbei handelt es sich eben auch um einen Lernprozess, der von allen Anwesenden Geduld, Respekt und meiner Ansicht nach auch etwas Demut (im Sinne Erich Fromm) erfordert. Geduld in Anbetracht der Umfangreichen Probleme und Forderungen und den zahlreichen zuständigen, oder eben auch angeblich nicht zuständigen Instanzen, Respekt vor den unterschiedlichen Meinungen und Ansichten anderer Menschen die unter dem gemeinsamen Protest zu verbinden waren und Demut vor den eigenen Unzulänglichkeiten und denen der anderen. Ich sehe es so, das Letzteres stärker hätte berücksichtigt werden müssen.

- &quot;Raumwahl der Besetzung&quot;

Die Wahl war wahrscheinlich taktischer und strategischer Natur. Der Raum war ausreichend &quot;prestigeträchtig&quot; (zudem war es der Universitätsleitung nach eigener Aussage unmöglich Ersatz zu finden, was wohl einiges über die Raumnot an der 37.200 Studierenden zählenden Universität Münster aussagt...), bot die notwendige Infrastruktur und vielleicht rechnete man mit mehr Verständnis der üblichen Klientel des Saales.

- &quot;Legitimation und Rückhalt der Studierendenschaft&quot;

Nun bin ich nicht der Ansicht, dass nicht auch Minderheiten das Recht haben, ihre Meinungen und Forderungen auf unterschiedlichste Weise zu artikulieren und auf sich aufmerksam zu machen. Jedoch können die vor Ort vertretenen Meinungen und Forderungen im Hinblick auf die Proteste im Juli wohl kaum als solche bezeichnet werden. Ich hielt und halte es für angemessen, (1)die Gunst der Stunde zu nutzen, um neue Handlungsspielräume zu eröffnen, (2)unseren österreichischen KommilitonInen (die sich vor Ort in Wien, Innsbruck, Salzburg, usw. von Beginn an stark machten, für die zahlreichen deutschen Uni-Flüchtlinge, welche dort zu Sündenböcken gemacht werden sollten) endlich aktiv Solidarität zu zeigen und (3)die öffentliche Debatte, die gerade wieder und bereits seit Jahren immer mehr an teilweise künstlichen Jubiläums-Debatten zu ersticken droht, auf aktuelle Problemlagen zu lenken.

Zudem werden doch wohl auch in Münster z.B. Fachschaftsvertretungen wie auch der AStA von den Studierenden gewählt?! Und sie werden gewählt um zu handeln. Das darüber anscheinend zu viele vergessen, dass jeder einzelne eine Mitverantwortung trägt und das es notwendig ist, selbstständig Engagement zu zeigen, auch wenn das Studium einen bedrängt, dies zeigt sich möglicherweise an den Teilnehmerzahlen. Traurig, aber Teil der Gesamtproblematik.

Auf der anderen Seite gibt es scharfe Kritiker dieses demokratischen Prozesses, die sich  nicht mit lautstarken, abfälligen und teilweise beleidigenden Kommentaren zurückhalten und alle Möglichkeiten nutzen, um einzelne Menschen und die Bildungsbewegung insgesamt zu diskreditieren. Dies scheint hier jedoch vollständig aus dem Blick zu geraten. Aber es hat in Deutschland natürlich auch Tradition Menschen und Gruppen als &quot;links(extremistisch)&quot; zu stigmatisieren, um sie dann anhand einzelner, herausgelöster Ereignisse/Aussagen/usw. in Schubladen zu stecken, aus denen man immer wieder die Handpuppen herausholt, die dem fragenden Menschen so wunderbar einfach und oberflächlich erkläreren, wovor er Angst haben muss. Angst, weil man den übergroß-verzerrten, öffentlichen Bildern politischer Aktivität nicht zu Nahe kommen und damit von ihnen &quot;befleckt&quot; werden will. Dies ist eine Ursache für die neue, uns alle lähmende und diffuse &quot;Mitte&quot;.
Dabei ist für mich die &quot;Mitte&quot;, in die sich so viele Verunsicherte und Mutlose zurückgezogen haben, längst zu einem schleimigen Pfuhl der Selbstverleugnung geworden, der deutlich größere Gefahren birgt, als all die o.a. üblichen, vereinfachten Zuschreibungen wären, würden sie denn stimmen.

- &quot;Rhetorik / Image&quot;

Das es Polizeigewalt gegeben hat behauptet niemand, aber die Räumung ist ein repressiver Akt, der zwar rechtens war (Das Motto der Rektorin hier: &quot;Es kann nicht sein, was nicht sein darf!&quot;), aber meiner Ansicht nach ungerecht und ungerechtfertigt ist.

Die öffentliche Debatte soll und wird weitergehen, aber es braucht auch andere Mittel und Räume, als die der virtuellen Welt, die ja selbst leider zunehmend kriminalisiert wird (&quot;Internet als rechtsfreier Raum&quot;).

Das Mikrophon und die Redeleitung standen jedem und jeder offen. Es wurde sogar mehrfach und laut um einen Wechsel gebeten. In den entsprechenden eingerichteten Arbeitsgruppen gab es zudem für diejenigen, die im großen Plenum zu unsicher waren, Möglichkeiten zur Kritik und Einsatz. Eine derartig pauschale Kritik, wie sie hier zitiert wird, ist vollkommen falsch und ich sage dies als jemand, der als Osnabrücker die lokalen Strukturen kaum kennt und persönlich unvoreingenommen ist. Zudem ist die zitierte Kritik eine Stimme, die dem Plenum und der angesprochenen Moderation einen Mangel an Radikalität vorwirft. Diese Stimme in diesem Kontext anzuführen, erscheint mir unredlich, wenn gleichzeitig von &quot;linken Träumen&quot; gesprochen wird.

- &quot;Fazit&quot;

Ob der große Protest in Münster ausbleibt, wird sich erst noch zeigen (auch wenn hier dagegen gearbeitet wird!). Der Versuch war mutig und er war es wert, auch wenn er viel Kraft gekostet hat.

Wem solche Aktionen auf die Nerven gehen, der muss wohl oder übel seinen Hintern bewegen und sich mit der Situation vor Ort auseinandersetzen.

&lt;em&gt;Manuell ergänzt, da unter vermutlich falschem Artikel kommentiert:&lt;/em&gt;
„Durch die Räu­mung, so die Beset­ze­rIn­nen, sei einer der weni­gen Räume nun ver­lo­ren gegan­gen, in dem Men­schen offen und demo­kra­tisch über Bil­dungs­po­li­tik spre­chen konn­ten.” (Quelle siehe oben) – Seit wann leben wir in einer Dik­ta­tur? Rede-/Meinungsfreiheit anyone? [...] Warum also diese auf­ge­setzte Dramatik?&quot;

In was für einem Land wir eigentlich leben? Vielleicht in einem Land der unbeantworteten rhetorischen Fragen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte anhand von Stichworten auf Teile deines Beitrages eingehen:</p>
<p>Zum Zitat  „So rich­tig viel scheint im Audi­max nicht mehr los zu sein.”:</p>
<p>Dieser Eindruck konnte nach der anfänglichen „Diskussion” entstehen, die sich durch die selbstgerechte, passiv-agressive Haltung der Universitätsleitung nur sehr zäh entwickelte und daher berechtigterweise unterbrochen wurde. Und wenn man mit einer Konsumentenhaltung hinter den Pulten platz nahm. Wer sich jedoch aktiv einbrachte, war schnell in einer der provisorischen Arbeitsgruppen, die das notwendigste Taten um die Organisation der Besetzung zu koordinieren und vor allem andere Studierende zu informieren und zu mobilisieren, damit also mehr Menschen auf diese neue Situation reagieren konnten. Es werden sicherlich noch Analysen des Besetzungsprozesses folgen, die dabei auch manche organisatorische Mängel entdecken, aber hierbei handelt es sich eben auch um einen Lernprozess, der von allen Anwesenden Geduld, Respekt und meiner Ansicht nach auch etwas Demut (im Sinne Erich Fromm) erfordert. Geduld in Anbetracht der Umfangreichen Probleme und Forderungen und den zahlreichen zuständigen, oder eben auch angeblich nicht zuständigen Instanzen, Respekt vor den unterschiedlichen Meinungen und Ansichten anderer Menschen die unter dem gemeinsamen Protest zu verbinden waren und Demut vor den eigenen Unzulänglichkeiten und denen der anderen. Ich sehe es so, das Letzteres stärker hätte berücksichtigt werden müssen.</p>
<p>- „Raumwahl der Besetzung”</p>
<p>Die Wahl war wahrscheinlich taktischer und strategischer Natur. Der Raum war ausreichend „prestigeträchtig” (zudem war es der Universitätsleitung nach eigener Aussage unmöglich Ersatz zu finden, was wohl einiges über die Raumnot an der 37.200 Studierenden zählenden Universität Münster aussagt…), bot die notwendige Infrastruktur und vielleicht rechnete man mit mehr Verständnis der üblichen Klientel des Saales.</p>
<p>- „Legitimation und Rückhalt der Studierendenschaft”</p>
<p>Nun bin ich nicht der Ansicht, dass nicht auch Minderheiten das Recht haben, ihre Meinungen und Forderungen auf unterschiedlichste Weise zu artikulieren und auf sich aufmerksam zu machen. Jedoch können die vor Ort vertretenen Meinungen und Forderungen im Hinblick auf die Proteste im Juli wohl kaum als solche bezeichnet werden. Ich hielt und halte es für angemessen, (1)die Gunst der Stunde zu nutzen, um neue Handlungsspielräume zu eröffnen, (2)unseren österreichischen KommilitonInen (die sich vor Ort in Wien, Innsbruck, Salzburg, usw. von Beginn an stark machten, für die zahlreichen deutschen Uni-Flüchtlinge, welche dort zu Sündenböcken gemacht werden sollten) endlich aktiv Solidarität zu zeigen und (3)die öffentliche Debatte, die gerade wieder und bereits seit Jahren immer mehr an teilweise künstlichen Jubiläums-Debatten zu ersticken droht, auf aktuelle Problemlagen zu lenken.</p>
<p>Zudem werden doch wohl auch in Münster z.B. Fachschaftsvertretungen wie auch der AStA von den Studierenden gewählt?! Und sie werden gewählt um zu handeln. Das darüber anscheinend zu viele vergessen, dass jeder einzelne eine Mitverantwortung trägt und das es notwendig ist, selbstständig Engagement zu zeigen, auch wenn das Studium einen bedrängt, dies zeigt sich möglicherweise an den Teilnehmerzahlen. Traurig, aber Teil der Gesamtproblematik.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es scharfe Kritiker dieses demokratischen Prozesses, die sich  nicht mit lautstarken, abfälligen und teilweise beleidigenden Kommentaren zurückhalten und alle Möglichkeiten nutzen, um einzelne Menschen und die Bildungsbewegung insgesamt zu diskreditieren. Dies scheint hier jedoch vollständig aus dem Blick zu geraten. Aber es hat in Deutschland natürlich auch Tradition Menschen und Gruppen als „links(extremistisch)” zu stigmatisieren, um sie dann anhand einzelner, herausgelöster Ereignisse/Aussagen/usw. in Schubladen zu stecken, aus denen man immer wieder die Handpuppen herausholt, die dem fragenden Menschen so wunderbar einfach und oberflächlich erkläreren, wovor er Angst haben muss. Angst, weil man den übergroß-verzerrten, öffentlichen Bildern politischer Aktivität nicht zu Nahe kommen und damit von ihnen „befleckt” werden will. Dies ist eine Ursache für die neue, uns alle lähmende und diffuse „Mitte”.<br />
Dabei ist für mich die „Mitte”, in die sich so viele Verunsicherte und Mutlose zurückgezogen haben, längst zu einem schleimigen Pfuhl der Selbstverleugnung geworden, der deutlich größere Gefahren birgt, als all die o.a. üblichen, vereinfachten Zuschreibungen wären, würden sie denn stimmen.</p>
<p>- „Rhetorik / Image”</p>
<p>Das es Polizeigewalt gegeben hat behauptet niemand, aber die Räumung ist ein repressiver Akt, der zwar rechtens war (Das Motto der Rektorin hier: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf!”), aber meiner Ansicht nach ungerecht und ungerechtfertigt ist.</p>
<p>Die öffentliche Debatte soll und wird weitergehen, aber es braucht auch andere Mittel und Räume, als die der virtuellen Welt, die ja selbst leider zunehmend kriminalisiert wird („Internet als rechtsfreier Raum”).</p>
<p>Das Mikrophon und die Redeleitung standen jedem und jeder offen. Es wurde sogar mehrfach und laut um einen Wechsel gebeten. In den entsprechenden eingerichteten Arbeitsgruppen gab es zudem für diejenigen, die im großen Plenum zu unsicher waren, Möglichkeiten zur Kritik und Einsatz. Eine derartig pauschale Kritik, wie sie hier zitiert wird, ist vollkommen falsch und ich sage dies als jemand, der als Osnabrücker die lokalen Strukturen kaum kennt und persönlich unvoreingenommen ist. Zudem ist die zitierte Kritik eine Stimme, die dem Plenum und der angesprochenen Moderation einen Mangel an Radikalität vorwirft. Diese Stimme in diesem Kontext anzuführen, erscheint mir unredlich, wenn gleichzeitig von „linken Träumen” gesprochen wird.</p>
<p>- „Fazit”</p>
<p>Ob der große Protest in Münster ausbleibt, wird sich erst noch zeigen (auch wenn hier dagegen gearbeitet wird!). Der Versuch war mutig und er war es wert, auch wenn er viel Kraft gekostet hat.</p>
<p>Wem solche Aktionen auf die Nerven gehen, der muss wohl oder übel seinen Hintern bewegen und sich mit der Situation vor Ort auseinandersetzen.</p>
<p><em>Manuell ergänzt, da unter vermutlich falschem Artikel kommentiert:</em><br />
„Durch die Räu­mung, so die Beset­ze­rIn­nen, sei einer der weni­gen Räume nun ver­lo­ren gegan­gen, in dem Men­schen offen und demo­kra­tisch über Bil­dungs­po­li­tik spre­chen konn­ten.” (Quelle siehe oben) – Seit wann leben wir in einer Dik­ta­tur? Rede-/Meinungsfreiheit anyone? […] Warum also diese auf­ge­setzte Dramatik?”</p>
<p>In was für einem Land wir eigentlich leben? Vielleicht in einem Land der unbeantworteten rhetorischen Fragen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 1/6 queries in 0.004 seconds using disk: basic
Object Caching 498/498 objects using disk: basic

Served from: www.bertdesign.de @ 2012-02-04 05:19:21 -->
