Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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Oh Freude.

Wenn das Wetter einen nicht gerade absaufen lässt, ist zur Zeit Sommer. Das ist schön, dar­über kann man sich freuen. Und über viele kleine Dinge, die im Sommer so passieren.

Grillen zum Bei­spiel. Das tat ich in der ver­gan­genen Woche sogar zwei Mal inner­halb weniger Tage. Was daran lag, dass ich Home­of­fice (uuuhh…) machen konnte. Bei meinen Eltern. Im tiefsten Ems­land, gleich neben Hol­land. Dort bekommt man dann auch geschnit­tenes Obst und Tee direkt an den Rechner gebracht. Der mit genü­gend Lan-Kabel auf der Ter­rasse stehen kann. Superst.

Oder liebe Men­schen treffen, die man sonst nicht so häufig sieht. Das ergab sich eben­falls Homeoffice-bedingt in den ver­gan­genen Tagen und war eine sehr gute Sache. Kleine Babys, eine ganze Blas­ka­pelle, Freunde, was­nich­talles. Noch besser: Geht am kom­menden Wochen­ende beim Vain­stream in Münster weiter ♥

Auch gut: Fahrrad fahren. Mit der pas­senden Land­schaft drum­herum, der rich­tigen Musik auf den Ohren oder dem rich­tigen Men­schen dabei ein groß­ar­tiger Spaß.

Und Son­nen­blu­men­post­karten, weil man Schlüssel ver­gisst, weil man nach der letzten erfolg­losen Rad­tour durch den Regen­schauer alle Kla­motten wech­seln muss und ihn weg­legt aber nicht ein­packt und die Eltern den Schlüssel dann nach­schi­cken. Lange Sätze sind auch toll. Na ja.

Aber am aller­besten gerade – und das hat eigent­lich gar nichts mit dem Wetter zu tun – finde ich, dass meine Magis­ter­ar­beit über rivva doch keine his­to­ri­sche Arbeit mehr ist, denn dank BMWi (und hier darf man gerne mal den Sponsor nennen!) ist rivva wieder online. Sieht leicht ver­än­dert aus, aber gut. Wie schön, dass Frank damit wieder online ist :)

Stress.

Viel zu tun, viel unter­wegs, wenig Zeit. Zum Glück genü­gend Zeit für Martin Oet­tings Vor­trag beim Digital Camp von Scholz & Fri­ends. Wenn die Tage in der Agentur mal stres­siger werden und wenig Zeit zur Refle­xion bleibt, tut so ein Vor­trag richtig gut – denn ich merke wieder, dass ich gerade das Rich­tige tue. Danke, Martin :)

Krank.

Immer das Gleiche.

Setup.

Setup.

Nase läuft.
Nase läuft weniger, weil der Kopf sich zusetzt.
Kopf­schmerzen.
Nase putzen.
Gelo­myrtol und Grip­postad kaufen.
Trin­ken­ta­blet­ten­na­se­putzen.
Trinken.
Kopf­schmerzen.
Trin­ken­ta­blet­ten­na­se­putzen.
Trinken.
Nase putzen.
Warten.
Obst essen.
Trin­ken­ta­blet­ten­na­se­putzen.
Trinken.
Gesund.

Meh.

re:locate?

Ich bin genervt.

Wie im letzten Jahr bin ich bei der re:publica. Wie letztes Jahr cool: Man geht keine zwei Meter und trifft wieder jemanden, freut sich drüber, spricht kurz und ver­sucht, halb­wegs pünkt­lich Ses­sions zu errei­chen. Wie letztes Jahr leicht nervig, aber halb so wild: Das WLAN ist kaum zu errei­chen – was tech­nisch nun mal kaum umsetzbar ist. Han­dy­netze geraten eben­falls an den Rand der Leis­tungs­fä­hig­keit, da könnten die Anbieter ja viel­leicht mal was dran drehen…

Was mich in diesem Jahr aber richtig nervt: Ständig sind Ses­sions – ins­be­son­dere in der Kalk­scheune – hoff­nungslos über­füllt. Ges­tern war ich daher nur in zwei Ses­sions im Großen Saal, weil in den rest­li­chen Räumen kein Platz war. Und das liegt nicht daran, dass ich zu spät ankomme etc., das Pro­blem teile ich schließ­lich mit quasi allen.

Voll. Bild von Anja Pietsch/re:publica

Voll. Bild von Anja Pietsch/re:publica

Das Raum­pro­blem war bereits letztes Jahr vor­handen, in diesem Jahr scheint es sich noch ver­stärkt zu haben. Wäh­rend der Fried­rich­stadt­pa­last meist okay voll ist und der Große Saal der Kalk­scheune zumeist bis auf den letzten Platz gefüllt ist, sind die klei­neren Räume meist hoff­nungslos über­füllt. Das macht echt keinen Spaß.

Auf den direkten Inter­net­zu­gang ver­zichten: Ok. Sich statt­dessen auf die Inhalte kon­zen­trieren und sich dem­ent­spre­chend mög­lichst viele Ses­sions ansehen: Super Idee. Klappt aber nicht. Und das ist dann schon blöd.

Der @jovelstefan bringt's auf den Punkt.

Der @jovelstefan bringt’s auf den Punkt.

Für dieses Pro­blem muss es doch eine Lösung geben. Klar, ein Voting, wer an wel­cher Ses­sion teil­nehmen würde, ist nicht immer ver­läss­lich. Aber es wäre immerhin ein unge­fährer Indi­kator, mit wie­viel Zuspruch ein­zelne Ses­sions rechnen können. Bisher wurden die Teil­nehmer in die Raum-/Sessionplanung über den CfP hinaus nicht ein­ge­bunden. Viel­leicht ist das ja eine Stell­schraube, an der man drehen könnte.

Oder es wird ein neuer Ver­an­stal­tungsort gesucht. Natür­lich würde gerade der Charme der Kalk­scheune weg­fallen. Das Gebäude ist aber für eine Ver­an­stal­tung wie die re:publica in dieser Größe nicht geeignet. Und ich habe ein­fach keine Lust, eine halbe Stunde vor einer Ses­sion beim Raum sein zu müssen, um über­haupt eine Chance auf Ein­lass zu haben. Echt nicht.

Sonnensonntagssoundtrack.

Ein sehr schöner Sonnen-Sonntag war das übri­gens vorgestern.

Sonnensonntag am Hafen

Son­nen­sonntag am Hafen

Sowas muss man öfters tun. An sol­chen Tagen, in sol­chen Momenten hätte ich gerne einen Sound­track dabei. Ich hätte natür­lich gerne immer einen Sound­track. Wie im Film sollte von irgend­woher ein­fach Musik kommen. Und zwar die hier:

„Die Erfolgsmessung ist der wunde Punkt.”

In der WuV vom 17. März steht ein Inter­view mit Mercedes-Benz-Markenchef Anders Sundt Jensen. Die vierte Frage an ihn lautet:

Sie inves­tieren also viel Geld für die Kom­mu­ni­ka­tion mit einer anonymen Gruppe von Iden­ti­täten, ohne zu wissen, wer sich dahinter verbirgt?

Preis­frage: Zu wel­chem Medium (sehr loser Begriff hier) wird die Frage gestellt? TV, Print oder Social Media?

Frühling.

Es wird Früh­ling. Das ist gut.

Dinge, die am Früh­ling gut sind:

  • Weniger Kla­motten. End­lich kann ich bei Orts­wech­seln unter fünf Minuten für Ver­pa­ckungs­ma­te­rial auf­wenden. Jacke an, fertig. ♥
  • Draußen essen. In der Sonne sitzen und essen ist viel besser, als sich irgendwo drinnen rein­zu­quet­schen und beduften zu lassen. ♥
  • Eis. ♥
  • Tulpen. ♥
  • Sonne. Weil warm. ♥
  • Früh­stück auf’m Balkon. ♥
Tulpen. Sonne. Fast Balkon.

Tulpen. Sonne. Fast Balkon.

Dinge, die am Früh­ling doof sind:

  • Heu­schnupfen
  • Heu­schnupfen
  • Heu­schnupfen

Mist­ver­dammter.

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