Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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2011 in Musik.

Ich schaute in meine last.fm Jahres-Charts. Das kam heraus:

9. This Will Des­troy You

Siehe hier.

9. Foo Fighters

8. Tur­bo­staat

7. Jupiter Jones

6. Heis­ter­kamp

siehe hier.

5. Touché Amoré

4. Beatsteaks


(Huch. Och­sen­knechts in meinem Blog. Nun gut.)

3. Mogwai

1. Thrice

1. Sigur Rós.

(Bonus: La Dispute.)

What’s radical is to write off the fact that change is within our reach.


Kom­plettes Tran­skript (von Demo­cra­cyNow):

CHAIRPERSON: I’d now like to give the floor to Miss Anjali Appa­durai with Col­lege of the Atlantic, who will speak on behalf of youth non-governmental orga­niza­tions. Miss Appa­durai, you have the floor.

ANJALI APPADURAI: I speak for more than half the world’s popu­la­tion. We are the silent majo­rity. You’ve given us a seat in this hall, but our inte­rests are not on the table. What does it take to get a stake in this game? Lob­by­ists? Cor­po­rate influ­ence? Money? You’ve been nego­tia­ting all my life. In that time, you’ve failed to meet pledges, you’ve missed tar­gets, and you’ve broken pro­mises. But you’ve heard this all before.

We’re in Africa, home to com­mu­nities on the front line of cli­mate change. The world’s poo­rest coun­tries need fun­ding for adapta­tion now. The Horn of Africa and those nearby in Kwa­Mashu needed it yes­terday. But as 2012 dawns, our Green Cli­mate Fund remains empty. The Inter­na­tional Energy Agency tells us we have five years until the window to avoid irre­ver­sible cli­mate change closes. The sci­ence tells us that we have five years maximum. You’re saying, „Give us 10.”

The most stark betrayal of your generation’s responsi­bi­lity to ours is that you call this „ambi­tion.” Where is the cou­rage in these rooms? Now is not the time for incre­mental action. In the long run, these will be seen as the defi­ning moments of an era in which narrow self-interest pre­vailed over sci­ence, reason and common compassion.

There is real ambi­tion in this room, but it’s been dis­missed as radical, deemed not poli­ti­cally pos­sible. Stand with Africa. Long-term thin­king is not radical. What’s radical is to com­ple­tely alter the planet’s cli­mate, to betray the future of my gene­ra­tion, and to con­demn mil­lions to death by cli­mate change. What’s radical is to write off the fact that change is within our reach. 2011 was the year in which the silent majo­rity found their voice, the year when the bottom shook the top. 2011 was the year when the radical became reality.

Common, but dif­fe­ren­tiated, and his­to­rical responsi­bi­lity are not up for debate. Respect the foun­da­tional prin­ci­ples of this con­ven­tion. Respect the inte­gral values of huma­nity. Respect the future of your descen­dants. Man­dela said, „It always seems impos­sible, until it’s done.” So, dis­tin­gu­ished dele­gates and govern­ments around the world, govern­ments of the deve­l­oped world, deep cuts now. Get it done.

Mic check!

PEOPLE’S MIC: Mic check!

ANJALI APPADURAI: Mic check!

PEOPLE’S MIC: Mic check!

ANJALI APPADURAI: Equity now!

PEOPLE’S MIC: Equity now!

ANJALI APPADURAI: Equity now!

PEOPLE’S MIC: Equity now!

ANJALI APPADURAI: You’ve run out of excuses!

PEOPLE’S MIC: You’ve run out of excuses!

ANJALI APPADURAI: We’re run­ning out of time!

PEOPLE’S MIC: We’re run­ning out of time!

ANJALI APPADURAI: Get it done!

PEOPLE’S MIC: Get it done!

ANJALI APPADURAI: Get it done!

PEOPLE’S MIC: Get it done!

ANJALI APPADURAI: Get it done!

PEOPLE’S MIC: Get it done!

CHAIRPERSON: Thank you, Miss Appa­durai, who was speaking on behalf of half of the world’s popu­la­tion, I think she said at the begin­ning. And on a purely per­sonal note, I wonder why we let not speak half of the world’s popu­la­tion first in this con­fe­rence, but only last.

(via rivva)

Alles war schön und nichts tat weh.

Manchmal geht es schneller, als gedacht. Außer beim ein­ar­migen Tippen, das dauert recht lang, wes­halb ich mich halb­wegs kurz fasse. Nun ist es so, dass ich mir neu­lich den rechten Ellen­bogen brach und daher gerade bis Weih­nachten krank geschrieben bin. Heißt über­setzt: Das Jah­res­ende läuft ganz anders als vorgestellt.

Gipsarm.

Gipsarm.

Dieser Umstand ist nicht nur aus „WTF, wozu man alles zwei Hände/Arme benötigt!!”-Sicht doof. Die Advents­zeit wären auch meine letzten Tage bei ach­tung! gewesen. Ja, richtig gelesen. Ich höre dort auf.

Als ich am 1. Juni letzten Jahres erst­mals – damals noch als Prak­ti­kant – die Agentur betrat, hätte ich nicht im Traum gedacht, dass das folgt, was ich in den nächsten ein­ein­halb Jahren erleben durfte. Raus aus dem beschau­li­chen Münster. Rein in die Groß­stadt. Raus aus dem bekannten, eher kleinen Agen­tur­um­feld. Rein in die große 100-Mann-Agentur. Raus aus dem Stu­den­ten­leben. Rein in den Beruf.

Ich wurde inner­halb weniger Tage voll­kommen von der Agentur „auf­ge­sogen”, war sehr schnell voll­wer­tiges, akzep­tiertes Mit­glied der Agen­tur­fa­milie. Einen kleinen Aus­flug in die PR & für die münd­li­chen Uni-Abschlussprüfungen nach Münster später setzte ich im März 2011 die Arbeit im Digital-Team der Agentur fort. Es folgten überaus span­nende, lehr­reiche und inten­sive Monate. Durch die gesam­melte Erfah­rung durfte ich mich ab August dann „Junior Pro­jekt­ma­nager digital” nennen. Yay!

In dieser Zeit lernte ich unheim­lich viel. Und unheim­lich viele gute Men­schen kennen. Ich möchte da nie­manden her­aus­heben – ihr wisst ja selbst, dass, ob und wie wir mit­ein­ander gear­beitet haben.

Eine kurze, aber prä­gende Epi­sode: Kurz nachdem ich bei ach­tung! anfing, gab es einen Work­shop zum „ach­tung! Leit­bild”, in dem Mirko mit uns über Umgangs­weisen unter­ein­ander und mit den Kunden sprach. Einen Groß­teil der Zeit dis­ku­tierten wir über die Bedeu­tung des Wortes „ach­tung”, das in der Agentur nicht nur als „Hoppla, hier kommen wir!”, son­dern auch als „Respekt” etc. auf­ge­fasst wird. Bis zuletzt merkte ich immer wieder – gerade in vielen kleinen Nuancen des Agen­tu­rall­tags – wie auch in stres­sigen Zeiten der Umgang unter­ein­ander zutiefst respekt­voll und fair war/ist.

In dieser Atmo­sphäre habe ich mich sehr wohl gefühlt. Einen bes­seren Start in die Agen­tur­land­schaft, die Groß­stadt Ham­burg, den neuen Lebens­ab­schnitt hätte ich mir nicht wün­schen können. Ich lernte viel. Fand viele Freunde.

Danke.

Für „Ersatz” ist auch bereits gesorgt. Wobei das Wort falsch ist, viel­mehr wird erwei­tert. Mit Patrick und David erwei­tern zwei äußert fähige Jungs die Felder Pro­jekt­ma­nage­ment und Bera­tung, die ich bisher ausfüllte.

Und nun?

Ich merkte, dass es Zeit ist, weiter zu ziehen. Andere Sachen zu sehen, andere Dinge zu tun. Mich weiter zu ent­wi­ckeln. In der Zeit, in der ich dar­über nach­dachte, wie es denn für mich weiter gehen könnte, ergab sich eher zufällig ein Angebot, das ich weder ablehnen konnte noch wollte.

Ab Anfang 2012 werde ich bei Jimdo u.a. Hendric dabei unter­stützen, den besten Web­sei­ten­bau­kasten der Welt weiter zu entwickeln.

Ich freue mich schon auf ein groß­ar­tiges Team, Kanban, einen Koch und den wun­der­baren Bal­kon­blick über Ham­burg. Das wird (auch) super :)

Ach ja: Der Muff-Potter-Song ist text­lich natür­lich nicht pas­send, aber der Titel ist so schön, dass ich ihn ein­fach nutzen musste.

Konzertwochenende!

Ganz ver­gessen. Letztes Wochen­ende war Konzertwochenende.

Samstag: TV Noir-Abend mit Yas­mine Tou­rist und Wolf­gang Müller. Selten ein so dis­zi­pli­niertes, tolles Publikum wie im kom­plett bestuhlten Uebel&Gefährlich erlebt. Und selten so ent­spannt so schöne Musik gehört. Ein ganz, ganz wun­der­barer Abend.

Sonntag: Jupiter Jones in der Großen Frei­heit. Dazu hat Fräu­lein kathrynsky schon alles auf­ge­schrieben und fest­ge­halten :)

Sehr schön. Und im Nach­gang ent­deckten wir noch das Neben­pro­jekt von Nicolas Müller, dem Jupiter Jones-Sänger. Seitdem begleitet mich „Heis­ter­kamp” durch die Woche. Doll.

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