Herr Bertling.

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Zug-Snippets

Glück­li­cher­weise habe ich vor der Zug­fahrt (ohne UMTS-Stick ;) ) einige inter­es­sante Texte geöffnet, aus denen ich mal das Inter­es­san­teste herausfiltere:

Warum soll ich der erste und viel­leicht für einige Zeit auch letzte Depp sein, der etwas über Gar­misch schreibt? Warum soll ich etwas geben, ohne damit rechnen zu können, dass ich auch etwas nehmen kann? Das ist wie auf einer Party, die schlep­pend in Gang kommt. Wenn sie erst mal läuft, rufen irgend­wann die Nach­barn die Polizei. Aber die­selbe Party um 20 Uhr: Da stehen ein paar Han­seln in der Küche rum und hoffen, dass irgend­einem ein Witz einfällt.

(aus einem Kom­mentar über den „Qype-Schock”)


Mit Open­Of­fice lässt sich in Gemein­de­ver­wal­tungen offenbar ne Menge Geld ein­sparen. Ich denke mal, dass die Umstel­lung von Word auf Open­Of­fice meist so ein­fach von der Hand geht, dass nur wenig Geld für zusätz­liche Schu­lungen anfällt. Da werd ich wohl meiner Gemeinde mal einen Besuch abstatten & die aktu­ellen Aus­gaben für Soft­ware erfragen!


Jens Scholz denkt über seine Wahl­ent­schei­dung zur kom­menden Bun­des­tags­wahl nach:

Im Gegen­satz zu den eta­blierten Par­teien behaupten die Piraten gar nicht, schon für alles eine Lösung zu haben. Und wich­tiger: Sie agieren in der Erar­bei­tung von Lösungen völlig anders als die eta­blierten Par­teien, indem sie eben keine fer­tigen „Lösungen anbieten”, die der Wähler dann mit seinem Kreuz­chen kaufen soll und ansonsten gefäl­ligst die Klappe hält.

Genau das sehe ich auch als Stärke der Piraten an: Bewusst Schwäche zu zeigen und eben nicht die Über­lö­sung für absolut jedes Pro­blem parat zu haben. Mich würde es z.B. auch über­haupt nicht stören, wenn die FDP zu Umwelt­themen, aber im Gegenzug etwa die Grünen zu Wirt­schafts­po­litik mal sagen: Das können andere besser, wir kon­zen­trieren uns lieber auf das, was wir können. Aber wer wird schon uto­pisch werden…


In a world where facts are rea­dily avail­able, from mul­tiple sources, basic infor­ma­tion will be com­mo­di­tized. But the explo­sion of sources will create a real burden for the con­su­mers of infor­ma­tion. Raw infor­ma­tion will become not just a com­mo­dity, it will be a nui­sance. In that world, con­su­mers will value scarce, rele­vant insight over abun­dant facts.

Ein auf­schluss­rei­cher Text zur Dis­kus­sion zwi­schen Chris Anderson (Autor des Buches „Free”) und Mal­colm Glad­well über funk­tio­nie­rende bzw. mög­liche Erlös­mo­delle im Netz von Brad Burnham.


Und jetzt noch mal was ganz anderes: Sollte ich mal auf die Idee kommen, Post­karten zu schi­cken, dann ab sofort wohl mit Pos­tino :)


Ziel­bahnhof erreicht!

Posted via email from Sam­mel­be­cken

18.08.09

netzleben, Politik, Social Media