Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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Dieser Eintrag kreist um sich und seine Irrelevanz.

In den letzten Tagen gab es mal wieder ver­schie­dene Dis­kus­sionen zur Rele­vanz von Blogs, Twit­ter­walls und dem ewigen Schmoren im eigenen Saft inner­halb der deut­schen Web-Szene. Dazu gab es net­ter­weise tolle Regel­werke, die ja seit Jahr und Tag jedes neue (oder auch schon alte) Social Media Tool begleiten – Erkennt­nis­ge­winn: Null. Zumin­dest für jeden, der nor­male zwi­schen­mensch­liche Ver­hal­tens­re­geln kennt & diese sinn­voll auf egal wel­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kanal überträgt.

Und wenn euch was nicht passt oder ihr Ange­bote ver­misst: Macht’s doch selbst. Das ist doch das, was „wir” immer allen erzählen – nie war es ein­fa­cher, selbst Inhalte zu veröffentlichen.

Nie­mand hat das, was mich an diesen Dis­kus­sionen nervt, so schön auf den Punkt gebracht wie Sebas­tian Keil:

Über Internet-Erzieher from Sebas­tian Keil on Vimeo.

Ich mag übri­gens die Ironie, dass solche Dis­kus­sionen (zum Glück!) immer im engen Kreis der Blo­go­sphäre gefangen bleiben, immer selbst­re­fe­ren­ziell & damit für die meisten Men­schen irre­le­vant sind sowie ver­su­chen, auf „alte” Art und Weise all­ge­mein ver­bind­liche Regeln vor­zu­schreiben. Also genau das tun, was sie stets bemän­geln. Und ich bin auch noch so blöd & mache bei der Dis­kus­sion mit. Haha.

PS: Und weil ich evil bin & nicht an der Ver­knüp­fung inner­halb der Blo­go­sphäre inter­es­siert bin, habe ich auf die Dis­kus­sionen keine Links gesetzt. Mua­haha! rivva leistet wie stets gute Dienste.

03.02.10

netzleben