Nic Bommarito – Harp Fragments
Mit „Harp Fragments” von Nic Bommarito habe ich vor kurzem ein wunderbar entspanntes Album zwischen Postrock und Ambient entdeckt. Der US-Amerikaner, der auch in seinem eigenen Blog ein kurzes Statement zum Album abgibt, hat es Mitte August beim (generell absolut empfehlenswerten!) Netlabel 12rec als bereits zweites Album veröffentlicht.

Nic Bommarito – Harp Fragments
Mit (von mir unterstellten) Anleihen bei Sigur Rós, Mogwai, Statistics oder auch Explosions in the Sky sollten Postrock-Fans in den 40 Minuten des Albums ganz auf ihre Kosten kommen. Unbedingt bemerkenswert: Das Album ist trotz der genannten Anleihen kein billiger Abklatsch dieser Bands! Aber irgendwo muss ich es ja einordnen
Was den geneigten Hörer erwartet, beschreibt der 12rec-Waschzettel (die bei 12rec nie dem Verkauf, sondern zum Glück der gezielten Information dienen):
You have the dreamy melodies, the bitter-sweet melancholia, that specific Bommarito-feel of being lost in cinescope beauty. […] The golden ration of crestfallen Americana, North American Folklore and shoegaze Indiepop.
Glücklicherweise wurde das Album in typischer 12rec-/Netlabel-Tradition unter Creative Commons (by-nc-sa) veröffentlich. Es steht zum freien Download zur Verfügung – sowohl auf der Label-Seite (zip-Datei) als auch bei archive.org. Wer sich vor dem Download einen umfassenden Höreindruck verschaffen will, kann aber auch erstmal bei archive.org reinhören.
Absolute Hör-Empfehlung!