Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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Dinge, die in eine wissenschaftliche Arbeit gehören.

Wäh­rend ich für die Magis­ter­ar­beit den Groß­teil meiner Tage in der Uni-Bibliothek ver­bringe, fallen mir ständig Dinge auf, die ich unbe­dingt in die Arbeit ein­bringen will. Das sind – bei aller wis­sen­schaft­li­chen Ernst­haf­tig­keit, die eine solche Arbeit benö­tigt – nicht immer ganz ernst gemeinte Sachen. Aber ein wenig Spaß darf ja zumin­dest unter­schwellig auch sein ;)

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Ich bin ein T-Shirt-Mensch

Dieser Winter beweist mir wieder einmal: Ich bin ein T-Shirt-Mensch.

Seit Wochen ver­steckt sich jeder halb­wegs nor­male Mensch unter diversen Klei­dungs­schichten. Unmengen an Win­ter­ja­cken und Pull­overn schützen dabei nicht nur vor der Kälte – sie ver­de­cken vor allem auch all die wun­der­baren Shirts, Tops und was nicht alles, die erst der Früh­ling wieder frei gibt. Dass der Dezember doof ist, wissen wir ja. November, Januar und Februar machen es da aber auch nicht besser. Oder findet jemand Regen, Schnee­matsch und die blöde Kälte etwa toll? Da hilft eben nur eins: Vermummen.

Aber wirk­lich tolle Pull­over o.Ä. zu finden ist eine Qual. Haste einen gefunden, don­nert das Preis­schild mitten in die fein tarierte Finanz­pla­nung, die zwi­schen Essen, Gad­gets und *huchd­a­für­ha­bich­so­viel­be­zahlt?* keinen Platz für drölfzig Pull­over jen­seits der Standard-H&M-Bekleidung lässt. Und Bert muss ich nun auch nicht täg­lich tragen. Was tun?

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Einsicht

By the time a man rea­lizes that maybe his father was right, he usually has a son who thinks he’s wrong.

(Charles Wadsworth)

(via)

Die Brücke

Die Brücke zwi­schen Wissen und Können
ist schreck­lich lang und schreck­lich wackelig.
Es stürmt dort oft gespens­tisch,
und kürz­lich, ich glaube vorige Woche,
ist da wieder ein Bus voller Hoch­flieger runtergedonnert.

(Vapiano-Poesie)

#hierbrenntgarnix

Die Beset­zung des Audimax an der Uni Münster ist geschei­tert. Mög­liche Gründe: Frag­wür­dige Orts­aus­wahl, feh­lender Rück­halt in der Stu­die­ren­den­schaft, kaum Inhalte, linke Rhe­torik. Fazit: #hierbrenntgarnix

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The town of confusion

Lila. Grün. Weiß. Durch diese fan­tas­ti­sche Farb­kom­bi­na­tion gekenn­zeichnet irren momentan ca. 20.000 Schüler durch Münster. Hoch­schul­in­for­ma­ti­onstag nennt sich das dann. Hoch­schul­ver­wir­rungstag wäre wohl angebrachter…

Man kann den put­zigen Schü­ler­gruppen und –grüpp­chen die Plan­lo­sig­keit ja nicht übel nehmen, da sie völlig ahnungslos auf Bus­system, ver­streute Hoch­schul­ein­rich­tungen, selt­same Raum­be­zeich­nungen, freie Ange­bots­wahl & die unbe­kannte Mensa los­ge­lassen werden. Wie sich die gesamte Menge der Schüler aber in jedem Jahr wieder durch den H&M die Uni schiebt, ist immer wieder eine Betrach­tung wert.

Mutig halten sie ihr Schild der Ahnungs­lo­sig­keit (sprich: Das Info-Heft) in der Hand, signa­li­sieren damit ihre Unwis­sen­heit und ver­su­chen doch, mög­lichst den Ein­druck zu erwe­cken, alles unter Kon­trolle zu haben. Leider merken sie nicht, dass dieses Vor­haben nicht nur aus­sichtslos son­dern auch äußerst witzig und vor allem auf­fällig ist.

Stu­denten sind somit stets sicht­lich genervt, schließ­lich sind Hör­säle, Mensen & Busse nicht nur etwa 2 bis 3 mal so voll wie sonst, die „Neuen” haben keinen blassen Schimmer, WAS sie machen, WO sie es machen wollen/können/dürfen und WARUM sie das alles machen.

Die Innen­stadt sollte man am Hoch­schul­in­fo­weiß­teja tun­lichst ver­meiden, stürzen sich die Schüler doch ab mit­tags ver­läss­lich auf eben diese, um McD, H&M, Pimkie & Co zu befallen. Für Schwarz­fahrer ist dieser Tag natür­lich der schönste im Jahr. Ich glaube, die Kon­trol­leure haben gene­rell frei, damit wenigs­tens sie nicht den Bus ver­stopfen können. Zum Kon­trol­lieren wäre bei den gege­benen Luft– und Raum­ver­hält­nissen der Bus­li­nien im kom­pletten Innen­stadt­be­reich eh keine Gelegenheit.

Zum Glück ist der Spuk gegen 18 Uhr ver­läss­lich vorbei, die Schüler flüchten Tüten-bepackt wieder nach Hause, der Rest hat Ruhe. Aller­dings hat der HIT auch etwas Gutes: Die Schüler bekommen hier einen sehr rea­lis­ti­schen Ein­druck des Studentenlebens:

  • Viele Ver­an­stal­tungen sind überfüllt
  • Man irrt ver­zwei­felt durch Gebäude, um B204 o.Ä. zu finden
  • Man schafft es nie recht­zeitig zu Veranstaltungen
  • Bis man einen Platz in der Mensa gefunden hat ist das Essen kalt
  • Letzt­end­lich ver­legt man sich doch auf das Einkaufen

Na dann, bis zum nächsten Jahr – dann viel­leicht in Blau, Gelb, Orange?

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