The Holstee Manifesto Lifecycle Video
Kennt ihr. Aber noch nicht als Video.
Musik. Politik. Dinge.
RSS-FeedKennt ihr. Aber noch nicht als Video.
Ganz vergessen. Letztes Wochenende war Konzertwochenende.
Samstag: TV Noir-Abend mit Yasmine Tourist und Wolfgang Müller. Selten ein so diszipliniertes, tolles Publikum wie im komplett bestuhlten Uebel&Gefährlich erlebt. Und selten so entspannt so schöne Musik gehört. Ein ganz, ganz wunderbarer Abend.
Sonntag: Jupiter Jones in der Großen Freiheit. Dazu hat Fräulein kathrynsky schon alles aufgeschrieben und festgehalten
Sehr schön. Und im Nachgang entdeckten wir noch das Nebenprojekt von Nicolas Müller, dem Jupiter Jones-Sänger. Seitdem begleitet mich „Heisterkamp” durch die Woche. Doll.
Am letzten Donnerstag war ich beim Tidenhub 2011. Menschen stellten ihre (Web-)Projekte vor, 20 Slides in 20 Minuten.
Einfaches Konzept. Großartige Ideen. Der mit Abstand noch supererer Beitrag im Vergleich zum eh schon grandiosen Rest kam vom Stilpirat, der einfach mal erzählt hat, wie glücklich er gerade mit seinem Job ist.
Sitzen ist ja so’ne Sache. Irgendwie genau das richtige zwischen Liegen (wird auf Dauer echt langweilig) und Stehen (tut irgendwann weh, bei Konzerten z. B.). Ok, bei Fußballspielen ist sitzen nicht so geil wie ein Stehplatz, aber wir wollen ja nicht kleinlich werden. Weiterlesen…
Vor einigen Tagen hat jemand hier unter dem Namen „junger beer” kommentiert. Ich hab mir mal den Link angeschaut & muss sagen: Mein lieber Mann, derbe! Ich mag ja die Architektur-Seiten bei freshome.com. Die beiden Architekten aus Wien gehen sehr in diese Richtung. Bilder bringen hier wohl mehr als Worte:

Kamin

Terasse

Haus
(Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt.)
Am 13. Oktober 2010 ist International Suit Up Day. Also: Suit Up!
Da ich gestern das Agentur-iPad testen durfte, habe ich mir einige TED-Talks runtergeladen & zufällig den Vortrag „Why I’m a weekday vegetarian” von Graham Hill (treehugger.com) gesehen:
Über dieser Idee schwingt ganz gewaltig die Inkonsequenz-Keule, insbesondere von Vegetariern dürfte man sich diverse Vorwürfe anhören. Den Ansatz finde ich sinnvoll, da er sehr pragmatisch ist:
We all know the arguments that being vegetarian is better for the environment and for the animals — but in a carnivorous culture, it can be hard to make the change.
Das werde ich mal ausprobieren (Oh nein, man soll seine Pläne ja nicht erzählen…) und darüber berichten
Oder? Bühne frei für alle Fleischextremisten:
Heute hat mich eine Sache sehr, sehr betroffen gemacht. Maike, die Tochter von Uwe Baltner, ist sehr überraschend an Leukämie erkrankt. Für sie wird jetzt ein geeigneter Knochenmarkspender gesucht. Erfahren habe ich davon heute via Twitter – Christian & Tapio schrieben darüber. Ein Aufruf zur Typisierung wurde bei CHIP online veröffentlicht, Uwe arbeitet dort:
Maike ist 21 Jahre alt, sie liegt seit drei Wochen im Augsburger Zentralklinikum und wird mit Chemotherapien behandelt. Die Untersuchung hat ergeben, dass sie auf jeden Fall eine Stammzellspende benötigt, um wieder gesund zu werden. Es gibt daher für Sie einen ganz einfachen Weg, Maike zu helfen: Lassen Sie sich typisieren.
Ich weiß nicht, wie lange ich Uwe Baltner schon folge – er ist wie viele eine der „weak ties”. Immer in der Timeline gegenwärtig, nie getroffen, aber dennoch auf seltsame Art bekannt. Maikes Schicksal hat mich sehr berührt, so dass ich nicht nur per Tweet, sondern auch per Blogeintrag darauf aufmerksam machen will. Tapio hat bereits einen Beitrag geschrieben, der eigentlich alles zum Thema sagt:
Hier kommen die Wattestäbchen ins Spiel. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, kurz DKMS, pflegt eine Datei spendenwilliger Menschen. Damit daraus möglicherweise passende Spender schnell ermittelt werden können, werden deren genetische Merkmale analysiert. Das nennt sich „Typisierung”. Und dafür reicht schon ein wenig Speichel und Schleimhautgewebe aus dem Mund, das man auf ein Wattestäbchen reibt. Keine Nadeln, kein Blut, nur ein Wattestäbchen — schisserproof.
An dieser Stelle wird dieser Post dann doch zu einem Spendenaufruf. Für Maike und für alle Leukämiekranken in Deutschland und darüber hinaus. Geht auf die Website der DKMS,informiert euch dort über Leukämie und wie die DKMS hilft und bestellt euch schnellstens ein Registrierungsset mit einem Formular und zwei Wattestäbchen mit Rückumschlag. Den schickt ihr dann an die DKMS zurück und bekommt einige Zeit später eine Spender-Nummer und eine Spendercard. Das war schon alles. Wenn ihr dann noch 40 Euro übrig habt, um das Typisierungsverfahren zu finanzieren (Medizintechnik kostet Geld), dann solltet ihr sie investieren. Wenn ihr das Geld nicht entbehren könnt, geht es auch ohne Spende.
Wer Maike näher kennen lernen will: Sie hat ein Blog mit dem wunderbaren Namen „cookies&monsters” und schreibt auch dort über die Krankheit.
Wie auch Tapio schon schrieb, so auch meine Bitte: Lasst euch typisieren. Das ist kinderleicht & kostet euch kaum Aufwand. Außer ich bringt die für die Typisierung fälligen 50 € noch als Spende auf, was nicht nötig, aber wirklich toll wäre.
Und wo wir schon beim Thema sind: Meine Mutter lebt seit 2,5 Jahren mit einer Spenderniere. Die Transplantation hat sich unheimlich positiv auf ihr Leben ausgewirkt & ich bin froh über jede Minute mit ihr. Dem unbekannten Spender bin ich bis heute dankbar, dass er sich zur Organspende entschieden hat. Daher noch eine zweite Bitte: Besorgt euch einen Organspende-Ausweis.
Da kann man auch „Nein” ankreuzen, wenn ihr keine Organe spenden wollt. Oder ihr benennt konkret, welche Organe auf keinen Fall entnommen werden sollen. Das dauert ebenfalls nicht lang, kann aber im Ernstfall Leben retten. Natürlich macht es keinen Spaß, sich über ein solches Thema Gedanken zu machen. Aber ich finde: Das sollte man tun. Zudem erspart ihr euren Verwandten im oben beschriebenen Ernstfall die Entscheidung, was passieren soll.
Schon erstaunlich, wie oft man unbedarft durch’s Leben geht & erst durch eine solche Geschichte dazu kommt, sich über wirklich wichtige Dinge Gedanken zu machen. Ich würde mich freuen, wenn dieser Eintrag euch dazu animiert, ein minimales Stück Lebenszeit aufzuwenden, um einfach mal was Gutes zu tun – und es vielleicht auch noch weiterzutragen
Nachtrag: Mir ist noch was eingefallen. Wer dieses neumodische Flattr-Zeug schon nutzt, darf hier gerne zulangen. Alle Einnahmen für diesen Artikel werde ich (sollten sie die 1€-Grenze überschreiten
) mit meinem Alter multiplizieren & an die DKMS spenden
Natürlich spende ich auch, wenn die Einnahmen drunter bleiben, dann eben 26 €
Geniales Wandkonzept aus dreieckigen Elementen, die unzählige Kombinationsmöglichkeiten zur Wandgestaltung zulassen.
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